Dokumente FARC-EP (Deutsch)

Agrarprogramm der Guerrilla FARC-­EP
 
Proklamiert am 20. Juli 1964 während der bewaffneten Kämpfe von Marquetalia, überarbeitet und erweitert durch die Achte Nationalkonferenz der FARC­EP am 2. April 1993 Genossen Bauern, Arbeiter, Studenten, Handwerker, Intelektuelle, Soldaten, patriotische Polizeiangehörige und Offiziere, Männer und Frauen Kolumbiens: 
Opfer von fünf Kriegen Wir sind Kraft und Nerv der revolutionären Bewegung, die schon seit 1948 andauert. Gegen uns, Bauern und Landarbeiter des Südens von Tolima, Huila und Cauca, wird seit 1948 die Macht der grossen Latifundien ins Feld geführt, die Macht der Grossviehfarmer, des Grosshandels und Grosskapitals, die Macht der Verschwender in Politik und Wirtschaft, der Organisatoren der Gewalt und der Verbrechen. Wir waren stets die Opfer der von der Oligarchie so hochgelobten und zur Praxis erhobenen Politik «mit Schwert, Blut und Feuer», Opfer des Machtmissbrauchs dieser Oligarchie.
Gegen uns wurden im Laufe der letzten 45 Jahre fünf Kriege entfesselt: der erste seit 1948, der zweite seit 1954, der dritte seit 1962, der vierte seit dem 18. Mai 1964, als die Hohen Herrschaften offiziell erklärten, dass mit diesem Tag die «Operation Marquetalia» beginne, und schliesslich jener fünfte, mit dem wir seit dem 9. Dezember 1990 konfrontiert sind, als der Diktator Gaviria und die Hohen Herrschaften des Militärs die Vernichtungsoperation gegen das Sekretariat der FARC in Casa Verde begannen sowie die militaristische Aggression gegen die Volksbewegung im ganzen Lande.
Wir waren die Opfer der Furie der Latifundisten und Militärs, weil hier, in diesem Teil Kolumbiens, die Interessen der grossen Herren des Landbesitzes alles dominieren, die Interessen zur Unterdrückung und Knebelung durch die finsterste Reaktion des Landes. Darum mussten wir physisch und seelisch all jene Bestialitäten eines verkommenen Regimes erleiden, das der Herrschaft der Finanzmonopole entstammt, die mit dem Imperialismus gemeinsame Sache machen.
Eine versperrter Weg
Aus diesem Grunde sehen wir in diesem Vernichtungsfeldzug gegen uns auch die Teilnahme von Luftstreitkräften, dem Oberkommando und von Spezialisten der Vereinigten Staaten von Nordamerika. Darum auch wurden 16000 Militärs, ausgerüstet mit sämtlichen Waffenarten, gegen uns losgelassen. Darum wendet man gegen uns die Taktik der ökonomischen Blockade, der Vernichtungskessel, der Luft- und Landangriffe sowie seit neuestem auch des bakteriologischen Krieges an. Darum geben Regierung, Militärführung und Yankee-Imperialismus hunderte Millionen für Waffen, Ausrüstung, Kriegsgerät aller Art, Bestechungsgelder für Spione, Spitzel und Verräter aus. Darum bestechen und korrumpieren die Regierung und das Oberkommando das kolumbianische Volk, morden, verfolgen und kerkern jene Kolumbianer ein, die sich zum solidarischen Kampf gemeinsam mit uns erheben, Opfer eines grausamen und inhumanen Vernichtungskrieges.
Wir haben alles Erdenkliche getan, haben an alle nur möglichen Türen geklopft bei der Suche nach Unterstützung, um einen antikommunistsichen Kreuzzug zu verhindern, der ein Kreuzzug gegen unser Volk ist, der uns in einen langwierigen und blutigen Kampf verwickelt.
Wir sind Revolutionäre, die für einen Wechsel des Regimes eintreten. Aber wir wollten  und wir kämpften für einen weniger schmerzhaften Weg zu diesem Ziel für unser Volk: den friedlichen Weg, den demokratischen Weg der Massen. Dieser erwünschte Weg wurde uns jedoch gewaltsam verschlossen unter dem offiziellen faschistischen Vorwand, angebliche «Unabhängige Republiken» zu bekämpfen. Da wir jedoch Revolutionäre sind, die in der einen oder anderen Weise die historische Rolle spielen werden, die uns zukommt, waren wir genötigt, den anderen Weg zu ergreifen: den Weg der bewaffneten Revolution beim Kampf um die Macht. 
Das gegenwärtige Regime hat in sein Regierungssystem offene Formen des Faschismus inkorporiert. Auf Kommando der Repressivkräfte wurden die provokatorischsten und abenteuerlichsten Elemente ausgedacht. Die offiziellen bewaffneten Kräfte überführen die «Theorie der Nationalen Sicherheit» in die Praxis, eine Philosophie des Terrors, des Schmutzigen Krieges, des Paramilitarismus und des Todes, unter dem Patronat und auf Geheiss der Orligarchie und einer Gruppe ranghoher Offiziere. Diese haben die Politik, Taktik und Strategie des «Präventivkrieges» und des «Inneren Feindes» zu der ihren gemacht, um die Herrschaft der Monopole, die Ausbeutung unseres Volkes und unserer natürlichen Ressourcen durch den Imperialismus aufrechtzuerhalten und den Kadavergehorsam des Volkes gegenüber einer raubgierigen und reaktionären herrschenden Klasse, wie es die kolumbianische ist, zu verewigen.  Das ist der Grund dafür, dass dieser Krieg in der Gegenwart einen genuin nationalen Charakter angenommen hat, der zwangsläufig breiteste Massen unseres Volkes zum revolutionären bewaffneten Kampf geführt hat gegen die militärischen Stützen des Regimes.
Darum auch hat sich die FARC­EP als eine politisch-militärische Organisation konstituiert, die das Bolivarianische Banner hochhält und die freiheitlichen Traditionen unseres Volkes bewahrt ­ Traditionen des Kampfes für die Volksmacht, die es sich zur höchsten Aufgabe macht, Kolumbien zu seiner nationalen Souveränität zu führen und der Volkssouveränität zu ihrem Recht zu verhelfen. Wir kämpfen für die Etablierung eines demokratischen politischen Regimes, das den Bürgerfrieden in sozialer Gerechtigkeit und die Wahrung der Menschenrechte garantiert, sowie die wirtschaftliche Entwicklung in Wohlstand für alle, die in Kolumbien leben.
Wir treten für eine Agrarpolitik der Latifundien-Verteilung an die Bauern ein. Darum sind wir von heute an, vom 20. Juli 1964, ein Guerrilla-Heer, das für das folgende Agrarprogramm steht:

Erstens: Den Versprechungen Agrarpolitik durch die Oligarchie wollen wir eine effektive, revolutionäre Agrarpolitik gegenüberstellen, die die Sozialstruktur auf dem Lande grundlegend umgestaltet, indem sie das Land jenen vollständig kostenlos zur Verfügung stellt, die es bearbeiten oder bereit sind, es zu bearbeiten. Dies wird ermöglicht durch die Konfiskation der Latifundien, des Grossgrundbesitzes, zugunsten des gesamten werktätigen Volkes.
Die revolutionäre Agrarpolitik wird den durch sie begünstigten Bauern die technische Hilfe und Infrastruktur, Geräte, Ausrüstung und Nutztiere zur Verfügung stellen, die sie benötigen, um das Land wirtschaftlich angemessen zu bearbeiten und zu nutzen. Eine solche revolutionäre Agrarpolitik ist unabdingbar für  die Anhebung des materiellen und kulturellen Lebensniveaus der gesamten Bauernschaft. Sie befreit die Bauernschaft von Arbeitslosigkeit, Hunger, Analphabetismus und den endemischen Krankheiten, die ihre Arbeitskraft beschränken. Sie beseitigt die Fesseln des Latifundismus und setzt Impulse frei zur Entwicklung der landwirtschaftlichen und industriellen Produktion des Landes.
Die revolutionäre Agrarpolitik wird auch jene Ländereien konfiszieren, die durch Gesellschaften des nordamerikanischen Imperialismus okkupiert sind, unter welchem Titel und welcher Art auch immer ihre Aktivitäten sein mögen, denen sie sich widmen.

Zweitens: Die Siedler, Besetzer, Pächter, Teilpächter, Erbpächter, angestellten Verwalter usw. auf Boden des Latifundiums oder Nation, werden die entsprechenden Besitztitel an dem Land erhalten, das sie nutzen und bearbeiten. Sämtliche rückständigen Typen der Landnutzung werden aufgelöst, die Systeme der Pachten, Teil- und Unterpachten, gleich ob in Naturalien oder Geld.
Auf dem Lande soll eine ökonomische Einheitlichkeit geschaffen werden in Abhängigkeit von Fruchtbarkeit, Standort und Lage des Terrains, mit einem Minimum von 10 bis 20 Hektaren bei ebenen Flächen und in der Umgebung von Siedlungen oder Städten, bei anderen Terrains in Abhängigkeit von der Fruchtbarkeit des Bodens und den Verkehrs- und Kommunikationsverhältnissen. Sämtliche Schulden der Bauern bei Wucherern, Spekulanten, offiziellen und halboffiziellen Kreditinstituten werden annulliert.

Drittens: Die Revolutionäre Regierung wird den Besitz der reichen Bauern respektieren, die ihren Boden selbst bearbeiten. Industrielle Formen landwirtschaftlicher Produktion werden erhalten. Grosse Agrarunternehmungen, die aus Gründen der sozialökonomischen Ordnung erhalten werden müssen, unterliegen der planmässigen Entwicklung zugunsten des ganzen Volkes. 

Viertens: Die Revolutionäre Regierung wird ein breitgefächertes Kreditsystem schaffen mit günstigen Rückzahlungsbedingungen, der Versorgung mit Saatgut, der technischen Unterstützung mit Ausrüstungen, Nutztieren, Ackergeräten und Maschinerie aller Art, und zwar ebenso für die Einzelbauern wie für die Kooperativen. Es muss ein planmässiges System der Bewässerung und der Elektrifizierung geschaffen werden sowie ein Netz offizieller agrotechnischer Versuchsanstalten.
Ein ausreichender Gesundheitsdienst muss organisiert werden, dessen Aufgabe die umfassende Sorge für die Probleme der Volksgesundheit auf dem Lande sein wird. Dem Problem der Bildung der Landbevölkerung wird grösste Aufmerksamkeit gewidmet. Der Analphabetismus muss vollständig ausgemerzt werden. Ein Stipendiensystem für die technische Ausbildung und Hochschulstudien der Söhne der Landarbeiter muss geschaffen werden. Ein umfassender Plan für ländliche Lebensweise und Wohnverhältnisse muss realisiert werden, einschliesslich Bau von Verkehrswegen zwischen den ländlichen  Produktionszentren und den städtischen Konsumzentren.

Fünftens: Es werden Grundpreise für Agrarprodukte garantiert, die den Produzenten und ihren Familien ein genügendes Einkommen zum Lebensunterhalt sichern.

Sechstens: Die indigenen Gemeinschaften werden geschützt. Es wird ihnen genügend Land zur selbständigen Entwicklung zur Verfügung gestellt und ihnen Hilfe bei der Modernisierung ihrer Anbaumethoden gewährt. Dabei wird ihnen jenes Land zurückgegeben, das von den Latifundisten usurpiert worden ist. Die indigenen Gemeinschaften werden in den Genuss sämtlicher Vorteile der revolutionären Agrarpolitik kommen. Gleichzeitig wird die autonome Organisation dieser Gemeinschaften etabliert unter voller Achtung ihrer Räte und Vorstände, ihrer Lebensweise, ihrer Kultur, ihrer Sprache und internen Organisation.

Siebentens: Die Verwirklichung dieses revolutionären Agrarprogrammes hängt ab vom Bündnis der Arbeiter und Bauern und von der Vereinigten Front (Frente Unido) all jener Kolumbianer, die für den Regimewechsel kämpfen, der einzigen Garantie für die Beseitigung der alten latifundistischen Struktur Kolumbiens. Die Verwirklichung dieser Politik findet die Unterstützung der breitesten Massen der Landbevölkerung, die einen enscheidenden Beitrag leisten bei der Beseitigung der Latifundien. Zur Erreichung dieses Zieles werden potente Kampfvereinigungen der Landbevölkerung geschaffen, starke Gewerkschaften, Nutzniesserkommitees und Kommunalversammlungen. Daher ist die Einführung dieses Programms eine Lebensnotwendigkeit, das Schmieden der breitesten Einheitsfront aller demokratischen, fortschrittlichen und revolutionären Kräfte des Landes um dem Regime der Oligarchie einen permanenten Kampf zu liefern und es zu Boden zu ringen, ein Regime, das im Dienste des Yankee-Imperialismus steht, der die Verwirklichung der Wünsche des kolumbianischen Volkes zu verhindern sucht.

Achtens: Die FARC­EP wird dann in entsprechenden Moment das Erste Gesetz der Revolutionären Agrarpolitik verkünden. Darum fordern wir alle Bauern, Arbeiter, Angestellte, Studenten, Handwerker, Kleinunternehmer und Händler, den Teil der nationalen Bourgeoisie, der bereit ist, gegen den Imperialismus mitzukämpfen, die demokratischen und revolutionären Intellektuellen, alle Parteien und Strömungen der Linken und des Zentrums auf, sich dieser Bewegung anzuschliessen. All jene, die Veränderungen im Sinne des Fortschritts wollen, mögen sich beteiligen an dem grossen revolutionären und patriotischen Kampf für eine demokratische Regierung der Nationalen Befreiung.



Kolumbien den Kolumbianern!


Alles für den Triumph der Revolution!

Marquetalia, 20. Juli 1964
Manuel Marulanda Vélez, Jacobo Arenas, Rigoberto Losada, Isauro Yosa, Isaías Pardo, Luis Pardo, Jesús María Medina, Darío Lozano, Tarcisio Guaracas, Parménides Cuenca, Roberto López, Miryam Narváez, Judith Grisales, Jesús Ortiz, Rogelio Díaz, Miguel Aldana, Hernando González Acosta, Gabriel Gualteros, Miguel Pascuas, Jaime Bustos, Alcides González y hermanos, David González, Andrés López y hermanos, Luis Salgado, Pedro Ipás, Evaristo Losada, Vicente Torres, Desiderio García, Agustín Cifuentes, Abraham García, Ismael Valderrama, Miguel Garzón, Jaime García, José Domingo Rivera, Mariano Pérez Montes.





Plattform für eine Regierung des Wiederaufbaus und der nationalen Eintracht

Kolumbianerinnen und Kolumbianer!

Bei der Formierung einer nationalen, pluralistisch­patriotischen und demokratischen Regierung  laden wir alle Mitbürgerinnen und Mitbürger ein, die ein wahrhaft liebenswertes Vaterland des Friedens und der Entwicklung erstreben. Eine solche Regierung der nationalen Eintracht sollte auf Folgendes verpflichtet sein: 

1. Eine politische Lösung des schweren Konfliktes, den das Land erlebt.
2. Die Militärdoktrin Kolumbiens und seiner nationalen Verteidigung muss eine bolivarianische sein: «Die Aufgabe der Armee ist der Schutz der Grenzen. Gott behüte uns davor, dass sie jemals ihre Waffen gegen die Bürger kehrt.» Die Streitkräfte seien stets Garanten unserer nationalen Souveränität, die Menschenrechte respektierend. Ihre Grösse und ihr Budget entspreche einem Land, das sich nicht im Krieg mit seinen Nachbarn befindet.
3. Die nationale Polizei muss wieder dem Befehl der Regierung (dem Innenministerium) unterstellt werden. Sie muss restrukturiert werden, damit sie ihre Präventivfunktion erfüllen kann. Sie muss moralisch erneuert und im Geiste der Beachtung der Menschenrechte ausgebildet werden.
Demokratische Mitbestimmung auf nationaler, regionaler und Gemeinde-Ebene an allen Entscheidungen, die von grundlegender Bedeutung für die Zukunft der Gesellschaft sind. Stärkung der Fiskalinstrumente des Volkes. Die staatliche Verwaltung sei der unabhängige Rahmen der öffentlichen Macht und der Generalprokurator der Nation werde öffentlich gewählt.
Das Parlament sei aus nur einer Kammer gebildet. Die Opposition und die Minderheiten werden volle politische und soziale Rechte haben, wobei ihnen der Staat gleichzeitig Zugang zu den grossen Medien der Kommunikation garantiert. Ebenso Pressefreiheit. Das Wahlsystem muss unabhängig sein. Das Oberste Gericht, das Verfassungsgericht und der Nationale Justizrat werden durch die Richter und Magistraten des Landes per Direktstimme gewählt.
Die öffentliche Verwaltung sowie die zivilen und militärischen Institutionen des Staates müssen auf eine moralische Grundlage gestellt werden.
4. Entwicklung und Modernisierung der Wirtschaft in sozialer Gerechtigkeit. Der Staat muss der Haupteigentümer und Administrator in den strategischen Sektoren sein: in der Energiewirtschaft, im Kommunikationswesen, bei öffentlichen Dienstleistungen, im Verkehrswesen (Verkehrswege, Häfen) sowie bei den nationalen Ressourcen ­ zum Nutzen einer ausgewogenen sozialökonomischen Entwicklung des Landes und seiner Regionen.
Die Leitbilder der Wirtschaftspolitik seien der Ausbau des Binnenmarktes, die Selbstversorgung des Landes mit Lebensmitteln sowie die permanente Stimulierung der Produktion ­ in der privaten Klein-, Mittel- und Grossindustrie ebenso wie in der Solidarökonomie der Kleinstbetriebe und selbstverwalteten Kooperativen.
Der Staat investiere in strategische Sektoren der nationalen Industrie und entwickle eine protektionistische Politik zu ihrem Schutz. Dabei muss die Geschäftsführung der Öffentlichen Wirtschaft durch Effizienz, Ethik, Produktivität und hohe Qualität charakterisiert sein. Es muss Mitbestimmung öffentlicher Interessenvertretungen und Gremien geben ­ der Gewerkschaften, von Volksorganisationen, von akademischen und wissenschaftlichen Einrichtungen ­ bei den Entscheidungen über die Wirtschaftspolitik, über die Sozialpolitik, über die Energiepolitik sowie die strategischen Investitionen.
5. 50% des Staatshaushaltes sollen in soziale Wohlfahrt investiert werden. Im Mittelpunkt der staatlichen Politik soll der Mensch stehen: seine Arbeit, sein Arbeitseinkommen, seine Gesundheit, seine Wohn- und Lebensbedingungen, seine Bildung und Rekreation (Freizeit und Erholung). Diese Politik unterstützt die Traditionen unserer demokratischen Kultur und sucht ein Gleichgewicht zwischen Gesellschaft und natürlicher Umwelt. 10% des Staatshaushaltes sollen in Wissenschaft und Forschung investiert werden.
6. Steuerprogression: Diejenigen, die über grossen Reichtum verfügen, werden mit entsprechend höheren Steuern zur effektiveren Einnahmenstruktur beitragen. Die IVA-Steuer betrifft nur Luxusgüter und Luxusdienstleistungen.
7. Eine Agrarpolitik, die den Kredit, die technischen Hilfsmittel sowie die Vermarktung der Agrarprodukte demokratisiert. Volle Stimulierung der industriellen und agrarischen Produktion. Staatlicher Protektionismus gegenüber dem ungleichen Wettbewerb mit internationalen Produkten. 
Jede Region des Landes soll ihren eigenen Entwicklungsplan haben, der gemeinsam mit den gesellschaftlichen Organisationen ausgearbeitet wird. Ziele dieser Entwicklungspläne sind unter anderem die Liquidation der noch bestehenden Latifundien, die Neuverteilung des Bodens und die Festlegung von vernünftigen Grenzen der landwirtschaftlichen Erschliessung, die unsere Reserven vor Übernutzung bewahrt. Permanente Hilfe bei der nationalen und internationalen Vermarktung der landwirtschaftlichen Produkte.
8. Nutzung der natürlichen Ressourcen wie Erdöl, Erdgas, Kohle, Gold, Nickel, Edelsteine usw. zum Vorteil des Landes und seiner Regionen. Neuverhandlung jener Verträge mit multinationalen Konzernen, die zum Schaden Kolumbiens sind. Die Nationale Energiekommission wird mit Beteiligung des Staates, der Regionen sowie der Arbeiter des Energiesektors die Energiepolitik planen.
Mehr Raffinerien müssen gebaut und die Petrochemische Industrie muss entwickelt werden. Die Regierung informiere die Öffentlichkeit in transparenter Weise über die existierenden Vertragsbedingungen für die Nutzung der CUSIANA. Allein schon die 5000 Millionen Barrel Ölreserven, die sie besitzt, sind bei heutigen Preisen und zu den gültigen Wechselkursen 80 Billionen (80 Millionen Millionen) Pesos wert, d.h. mehr als sechsmal  soviel wie der gesamte Staatshaushalt des Jahres 1993. 
Ganz Kolumbien erfahre, wie und in welchem Masse die CUSIANA genutzt wird und wie wir ihre Produktion und ihren Ertrag in den Generalplan zur Entwicklung unseres Landes einbauen können. Man muss «das Öl aussäen» als Saat für die kommenden Generationen, denn dieser Rohstoff gehört allen Kolumbianern und soll ihnen allen Nutzen bringen.
9. Internationale Beziehungen mit allen Ländern der Welt, basierend auf  dem Prinzip der freien Selbstbestimmung der Völker und des gegenseitigen Vorteils. Prioritär sind Anstrengungen zur regionalen und lateinamerikanischen Integration. Respektieren der Staatsvertäge mit anderen Ländern. Vollständige Revision der Militärpakte und Überprüfung der Einmischungen fremder Mächte in unsere inneren Angelegenheiten. Neuverhandlung der Aussenschulden mit dem Ziel, ein zehnjähriges Moratorium beim Schuldendienst zu erreichen. 
10. Lösungen herbeiführen für das Problem der Produktion, Kommerzialisierung und des Konsums von Narkotika und Halluzinogenen. Dieses Phänomen muss vor allem als ein gravierendes soziales Problem verstanden werden, das nicht auf militärischem Wege gelöst werden kann, sondern nur unter Beteiligung der gesamten Nation sowie der internationalen Gemeinschaft, insbesondere der Grossmächte, die die Hauptquellen der globalen Nachfrage nach Rauschgift darstellen.







3. April 1993
Beschluss der 8.  Nationalen Guerilla-Konferenz  «Comandante Jacobo Arenas»
Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia, FARC-EP






Regeln zur Arbeit mit den Massen (FARC-EP)


Massenarbeit

  1. In unserem Hauptziel, der Machterlangung, müssen wir das Bewusstsein und das Herz der Bevölkerung gewinnen. Deshalb müssen alle unseren militärischen, politischen, organisatorischen und Propaganda-Aktionen dahingehend orientiert sein, dass die Massen auf dem Land und in den Städten fühlen, dass wir für ihre Interessen, Notwendigkeiten und Ideale kämpfen, diese verteidigen und vertreten.
  2. In unserer Arbeit der Organisation, der Agitation und der politischen und militärischen Propaganda, ist es sehr wichtig, dass die Bevölkerung versteht, warum wir jede unserer Aktivitäten unternehmen. Sowohl bei unserer offenen als auch verdeckten- konspirativen - Arbeit müssen die Massen unseren Kampf als ihren eigenen verstehen; dass die FARC ein Teil des bewaffneten Volkes sind.
  3. Unsere Organisation und unsere Waffen müssen immer im Dienste des Volkes stehen, damit dieses uns als ihre Armee versteht. Dazu ist es sehr wichtig, permanent unsere Politik in der Bevölkerung zu verbreiten, damit sie ein Bewusstsein darüber erlangt und damit wir so das Volk für den Kampf gewinnen können.
  4. Die Massenarbeit muss sich immer dahingehend orientieren, das Bewusstsein der Massen zu wecken und sie an jedwelche Kampforganisation zu binden. Das können die Gewerkschaften sein, die Juntas Comunales (gemeinschaftliche Gemeinderäte), die bolivarianischen Milizen, die Solidaritätsgruppen, die Guerilla etc.
  5. Besondere Aufmerksamkeit müssen wir den Volksführern widmen, die an der Spitze der Gemeinschaften deren Forderungen und Kämpfe orientieren und führen, um sie auf unsere Seite zu bringen.
  6. Wir müssen immer unsere Eigenschaft als einfache Menschen darstellen, die bereit sind, das Beste zu geben für die Wünsche und Bedürfnisse des Volkes.
  7. Wir müssen uns immer daran erinnern, dass man der Zivilbevölkerung keine Befehle gibt. Wir gewinnen ihr Bewusstsein und ihr Herz, damit sie den Kampf unterstützen.
  8. Die Konferenz unterstreicht die Wichtigkeit der unaufschiebbaren Aufgabe, eine geheime politische Organisation zu gründen als notwendiges Werkzeug, um die Ziele, die wir uns gesetzt haben, zu erreichen.
Die politisch-militärische Aktivität der FARC-EP ist reglementiert durch:
  1. die Statuten
  2. das Reglement des Disziplinarregimes
  3. die internen Kommandonormen
  • Die Zweite Nationalkonferenz (1966), mit der die FARC gegründet wurden, erlässt in einem Internen Reglement die Normen, die sie führen, ihre Organisationsform und ihr Strafregime.
  • Die Dritte Nationalkonferenz der FARC brachte einige Änderungen an und baute neue politisch-militärische Konzepte ein.
  • Die Sechste Nationale Guerrillakonferenz reglementiert das interne Leben der FARC, auf den genannten Dokumenten basierend.
  • Die Siebte Nationalkonferenz (1982) reformiert und erweitert die vorgenannten Dokumente entsprechend den Schritten, die die Bewegung macht, indem sie den Charakter einer Volksarmee annimmt (FARC-EP).
  • Die Achte Konferenz der FARC-EP (1993) aktualisiert und fügt reglementarische, disziplinarische und Statuten-Anordnungen ein.
Alle in den wichtigsten Dokumenten unserer Organisation genannten Normen lassen sich von den Prinzipien, der Ethik und der Moral der Revolution leiten und sind verpflichtend für alle Mitglieder, ohne Unterschiede noch Ausnahmen.
Wir sind integraler Bestandteil des Volkes, wird seine revolutionäre Armee, der Grund unseres Kampfes ist die Lösung der Probleme aller Kolumbianer; deshalb entspricht es nicht unserer Politik, die Interessen und die Rechte des Volkes zu verletzen.
Als Beispiel zitieren wir einige Artikel aus unserem Regelwerk:
  • Die FARC-EP, als höchster Ausdruck revolutionären Kampfes zur nationalen Befreiung, sind eine politisch-militärische Bewegung, die ihre ideologische, politische, organisatorische, propagandistische und bewaffnete Guerrillaaktion durchführt, in Übereinstimmung mit der Taktik der Kombination aller Kampfformen der Massen für die Macht des Volkes.
  • Die FARC-EP wenden auf die kolumbianische Realität die fundamentalen Prinzipien des Marxismus-Leninismus an und leiten sich mittels ihres Strategischen Planes und ihres Revolutionären Programmes, den Schlussfolgerungen der Nationalen Konferenzen, der Plenen ihres Generalstabes und durch ihr Internes Reglement; sie inspirieren sich im revolutionären Gedankengut des Antiimperialismus des Befreiers Simón Bolívar, der lateinamerikanischen Einheit, der Gleichheit und des Wohlstandes des Volkes.
  • Die Disziplin der FARC-EP ist politisch militärisch und sie ist verankert in den Statuten, dem Reglement des Disziplinarregimes, den Normen des Kommandos und in den Resolutionen der Nationalkonferenzen.
  • Die FARC-EP stehen zur Verfügung und unter dem Befehl des Generalstabes, der das höchste Führungs- und Befehlsorgan ist. Seine Übereinkünfte, Befehle und Beschlüsse sind verbindlich für die ganze Bewegung und für alle seine Mitglieder.
  • Alle Materialien, die durch die Konferenz und den Generalstab verabschiedet wurden, unterstehen der obligatorischen Erfüllung durch die Gesamtheit der FARC-EP.
  • Der Eintritt in die FARC-EP ist persönlich, freiwillig und bewusst im Alter zwischen 15 und 30 Jahren.

Pflichten:

  • Verteidigung der Interessen und Güter der Bewegung, der politischen Organisation und der Massen.
  • Respektierung der Kriegsgefangenen bezüglich ihrer physischen Integrität und ihren Überzeugungen.

Vergehen:

  • Verwendung der Verleumdung gegen die Massen
  • Die Verbreitung von Gerüchten, die Verwendung von beleidigenden Übernamen und die Verwendung von Drohungen gegen Einzelpersonen.
  • Der fehlende Respekt der Mitglieder der Bewegung gegenüber den Massen.
  • Die Ermordung von Männern und Frauen der Zivilbevölkerung.
  • Die sexuelle Vergewaltigung.
  • Der Raub an der Zivilbevölkerung.
  • Unehrliche Geschäfte oder Geschäfte, um Vorteile zu erlangen gegen Personen der Masse.
  • Der Konsum von Betäubungsmitteln.
  • Jegliche Tätigkeit, die gegen die revolutionäre Moral, gegen die gesunden Gewohnheiten der Bevölkerung geht, oder die das Prestige der FARC-EP reduzieren könnte.
  • Jegliche Handlung, die der gläubigen Bevölkerung die Ausübung ihrer Gottesdienste verunmöglichen könnte.


An die Zivilbevölkerung

„Die FARC-EP verwenden die technischen Ausdrücke des Internationalen Humanitären Völkerrechts nicht, aber in einigen ihrer Dokumente sind Normen festgehalten, die zum Ziel haben, die Zivilbevölkerung vor dem Konflikt zu schützen, und es sind dazu Kriterien aufgestellt worden, die mit den Grundprinzipien des Internationalen Humanitären Völkerrechts übereinstimmen, wie z.B. die Unterscheidung zwischen kämpfenden und nicht-kämpfenden, und die Immunität der Zivilbevölkerung.



Empfehlungen an die kolumbianische Zivilbevölkerung

  1. Die Bevölkerung sollte verhindern, dass die Militärkasernen und die Polizeistationen in der Nähe der Wohnhäuser oder an Orten öffentlicher Versammlung zu stehen kommen.
  2. Die Zivilbevölkerung sollte verhindern, dass Angehörige des Militärs und der Polizei Privatfahrzeuge oder Fahrzeuge des öffentlichen Verkehrs benutzen. Wenn die Besitzer oder Chauffeure gezwungen werden, ist es vorzuziehen, auszusteigen und die Fahrzeugschlüssel abzugeben, es in der Verantwortung der Militärs zu lassen und die Unterzeichnung eines Papiers zu verlangen, das diesen Sachverhalt bestätigt.
  3. Die Zivilbevölkerung sollte sich davon abhalten, in Militärfahrzeuge jedwelchen Typs einzusteigen.
  4. Zivilfahrzeuge auf Überlandstrassen sollten einen Mindestabstand von 500 Metern gegenüber den Militärfahrzeugen und - kolonnen einhalten.
  5. Die Zivilbevölkerung sollte sich davon abhalten, in ländlichen Zonen als Führer für die Patrouillen der Sicherheitskräfte zu dienen.
  6. Die Zivilbevölkerung sollte sich davon abhalten, in die Kasernen oder Posten der Polizei einzutreten. Auch sollte sie nicht darin schlafen.
  7. In Konfliktzonen sollten die Fahrzeuge der Presse und der Humanitären Organisationen mit klar sichtbaren Erkennungszeichen und mit minimaler Geschwindigkeit verkehren.
Reproduziert von der Internationalen Kommission der FARC, am 8. Juli 1998.



Verhaltensnormen gegenüber den Massen

Überzeugt, dass wir gegenüber unserem Volk wie Revolutionäre handeln und uns verhalten müssen, wie neue Männer und Frauen, mit Einfachheit, um so beizutragen, sie in unseren Kampf einzufügen, rufen die Kommandanten der Guerrillakoordination Simón Bolívar, vereint im Ersten Gipfeltreffen „Jacobo Arenas", ihre Kämpfer auf, die folgenden Verhaltensnormen gegenüber den Massen zu befolgen.
  1. Unser tägliches Verhalten und die Pläne, die uns leiten, müssen von den Interessen des Volkes ausgehen.
  2. Wir müssen die politischen, philosophischen und religiösen Ideen und Verhaltensweisen der Bevölkerung und speziell die Kultur und die Autonomie der Eingeborenen und der anderen ethnischen Minoritäten respektieren.
  3. Wir dürfen das Ausüben des Stimmrechts nicht verhindern, noch das Volk zwingen, zu stimmen.
  4. In den politisch-militärischen Arbeitsplänen, in deren Ausführung und in den täglichen Verschiebungen muss der Sicherheit der arbeitenden Bevölkerung, ihren Häusern und ihren Gütern Rechnung getragen werden.
  5. Wir müssen die verschiedenen Massnahmen, die die Kollaborateure treffen, um ihre Beziehung zu uns geheim zu halten, respektieren.
  6. Die interne Disziplin und die Arbeit mit den Massen müssen den Schutz der unschuldigen und/oder befreundeten Bevölkerung privilegieren, damit sie nicht durch unsere schlechte Aktion oder Unterlassung dem Terrorismus oder dem Hass der offiziellen Armee und ihrer Paramilitärs ausgeliefert sind.
  7. An jedem Ort und zu jeder Zeit wo die Massen durch die offizielle Armee und die Paramilitärs bedrängt werden, mit Bombardements und Zerstörung ihrer Habe, müssen wir aktiv sein in der Anklage und in der Bekämpfung dieser terroristischen Aktivitäten, damit sich die Bevölkerung durch uns unterstützt fühlt.
  8. Der Mord und jeglicher bewiesener Akt der Misshandlung, die gegen das Volk begangen werden, werden als Delikt betrachtet.
  9. Von unserer Seite sollte es keine Auflagen gegenüber den Massen geben. Wir müssen dafür sorgen, dass sie unsere Waffen als die ihren sehen.
  10. Klagen der Gemeinschaft über Aggressionen von Kämpfern oder anderen Personen müssen genauestens untersucht werden, unter Beizug der Kriterien der Gemeinschaft.
  11. Die Führung und die Kämpfer müssen die Normen des Internationalen Humanitären Völkerrechts studieren und anwenden, in Übereinstimmung mit den Bedingungen unseres revolutionären Krieges.
  12. In dem Falle, wo es notwendig sein sollte, irgendeine Person aufgrund eines vermuteten oder erwiesenen Vergehens zurückzubehalten, sofern dieser Militant oder Sympathisant einer Schwesternorganisation ist, sollte dieser Fall und wenn möglich auch die Person letzterer Organisation übergeben werden.
  13. In jedem Fall ist unser Grundprinzip der Respekt vor dem Recht auf Leben.
  14. Die Führer und die Kämpfer müssen beachten, dass die Hinrichtungen nur aufgrund von sehr schweren Vergehen der Feinde des Volkes und mit ausdrücklicher, fallweiser Autorisation der höheren Führungsinstanzen jeder Organisation durchgeführt werden dürfen. In allen Fällen müssen die Beweise verglichen werden und die Entscheidungen müssen kollektiv gefällt und übernommen werden, und die Chefs müssen Akten mit der Beweislage anlegen.
  15. Der Alkoholismus, die Drogensucht, der Raub, die Unehrlichkeit sind konterrevolutionäre Laster, die das Vertrauen unseres Volkes mindern.
  16. Wir müssen den Missbrauch des Vertrauens und der Grosszügigkeit der Leute verhindern, und nicht Güter zum persönlichen Vorteil verlangen. 




 Das Manifest der FARC-EP (September 2007)

Diese Manifest wurde von der Seite Resistencia Colombia entnommen und ist ortografisch und stilistisch nicht verändert worden.

Patrioten/Patriotinnen:  

1. Die Würde ruft uns zum Widerstand mit der Einigkeit, zum Zusammentreffen, zur nationalen Vereinbarung gegen die illegitime und illegale Regierung, die im Palast Nariño sitzt, um die institutionelle Krise und Regierbarkeit, die das Land niederschlägt, zu vertiefen und um die richtigen Wege zum dauerhaften Frieden festzusetzen.  
 
      Kolumbien verdient den Respekt. Wir können diese narkotisch-paramilitärische Mafia von den Großgrundbesitzern und Viehzüchtern, den Drogenhändlern und Unternehmern, die Kolumbien durch die militärische Hilfe der Regierung von den USA und die Chaos von den Medien in eine Hölle von Krieg, wo die Massaker, die massiven Festnahmen von den Bürgern, die Verschwinden, das Elend und die Plünderung, und die Übergriffe von dem stattlichen Terrorismus  geherrscht sind, verwandelt haben, nicht mehr dulden. 

2. Die Regierung von Uribe funktioniert unter den Direktiven von Washington und den Anforderungen von den mächtigen narkotisch-paramilitärischen Chefs wie Salvatore Mancuso, Jorge 40, Castaño, Cuco Vanoy, Isaza, Baez, Macaco, Don Berna, El Aleman, Giraldo, El Tuso, Gordo Lindo und die anderen unheilvollen Personen mit den Motorsägen und dem Kokain, wer die Kumpels von dem Präsident sind. Diese Mafia finanziert die beiden präsidialen Kampagnen von Uribe mit den taschenvollen Dollars.  

Ja; sie haben ihn gewählt, und sie sind diejenigen, die ihn leiten.
Sie haben viele Kongressmitglieder, Gouverneure und Bürgermeister, die als Marionetten von dem Paramilitarismus in der Politik und in der Regierung betätigt sind, durch die Waffen, den Terrorismus und den Betrug bei den Wahlen durchgesetzt.  

Diese Leute, die sich wie die Besitzer von diesem Land halten, haben keinen Hehl aus der Proklamation mit den Klarinetten des Sieges gemacht, dass sie geschafft hatten, das 35% von dem aktuellen Kongress- dies bedeutet ungefähr 80 Vertreter und Senator- zu wählen. Dieselben schmutzigen Stimmen haben den Uribe zu der Präsidentschaft von der Republik geführt; aus diesem Grund und weitaus mehr, sein Mandat ist illegitim und illegal.

Diese Regierung ist auf den tausenden Massengräbern und Massakern, auf den geraubten Ländern und Millionen, die mit Gewalt übersiedelt sind, auf den Tränen und der Trauer errichtet. Nichts hat sich ohne die Information und Partizipation von den offiziellen Militärkräften verwirklicht.

Die ganze Spitze von der Staat - beginnend mit demselben Uribe, wer der Hauptchef von den “Paracos„ ist - ist von dem Monster der narkotisch-paramilitärischen Politik, die Kolumbien herrscht, besetzt worden. Der Vizepräsident war der Schöpfer von dem paramilitärischen Block, der sehr aktiv in der Hauptstadt war. Die Leitung von der Armee und der Polizei kann nicht verneinen, dass sie immer mit denen bei den illegalen Aktivitäten zusammengearbeitet hat. Der Verteidigungsminister hat sich mit Carlos Castaño verschwört. Die Ex-Außenministerin Araujo war von dem Team von Jorge 40. Der Ex-Chef von DAS Jorge Noguera, außer des Zusammenführens mit denen den berühmten Betrug bei den Wahlen, hat denen die Liste von den Volks-und Gewerkschaftsführern, welche getötet werden sollten, ausgehändigt.   

Die paramilitärischen Chefs haben das Land geraubt und Uribe hat nichts gesagt. Sie haben die Quellen von der Gesundheitskassen geraubt. Sie haben die Verträge ausgenutzt und die örtlichen Kommunalhaushalte geplündert. Denen wurde erlaubt, die Steuer einzukassieren.    

Die Vereinbarung Ralito, der dunkle Pakt zwischen der Regierung und seinen Paramilitären, war ein Pakt von der Straffreiheit, wobei die Regierung versprochen hat, zu denen die ironischen und symbolischen Straffen, die Partizipation an die Politik, keine Auslieferung zum Ausland und den Respekt gegen ihr Reichtum, das sie durch Plünderung, Drogenhandlung und Geldwäsche erhalten haben, garantiert hat. 

Das ist der Grund, der den Präsidenten Uribe zur Missachtung und ungewöhnlichen Herausforderung vor dem vorläufigen Bescheid des Obergerichtes, das verurteilt hat, dass der Paramilitarismus und Übereinankunft für die Straftaten kein Aufstand ist, gezwungen hat. Er versteht, dass ohne eine künstliche Beschilderung als politisches Vergehen, die versuchte, den Paramilitarismus zu heiligen, ihm die wichtigste Option der Straflosigkeit, die er schon errechnet hat, schließt; nicht nur zum Gunsten von den Paramilitären, sondern für die Entlastung der Staat von Schuld, die diese unmenschliche, gegenaufständische Strategie mit der Teilnahme von CIA und DEA geführt hat.

Es ist klar, dass Uribe während seinen internationalen Tourneen die Verstoßung von den Völkern, die ihn mit den Schreien wie „Mörder“ wegen seiner paramilitärischen, illegalen und illegitimen Realität empfangen, verdient hat.   

Irgendeine Regierung unter diesen Umständen auf der Welt wäre schon unvermeidlicherweise gestürzt worden. Und wir, die Kolumbianer, sind nicht anders beim Tolerieren die ähnlichen Regierungen, die nur mit der Unterstützung von der Regierung von den USA funktioniere

 3.  In Kolumbien wurde außerdem durch die demokratische Sicherheitspolitik, die von Washington als die Entwicklung von der alten Doktrin der Nationalen Sicherheit und als die Vorherrschaftsstrategie des Imperiums (USA) auf den Völkern von unserer America entworfen ist, Chaos eingebaut. Im Wesentlichen sucht diese Politik – erklärt vom General Craddock von dem Südkommando- im Rahmen der neoliberalen Kolonisierung, die Investition und die Plünderung der internationalen Firmen mittels der Anwendung von strengen Gesetzen und der Kraft zu sichern, um den Widerstand der Völker und der sozialen Bewegung unterzudrücken und zu vernichten.

Wir können nicht mehr gefühllos gegen diese Politik sein, die schon begonnen hat, auch von den anderen Regierungen der Hemisphäre durchgeführt zu werden.

In dem Fall von Kolumbien, die Demokratische Sicherheit hat eine Komponente wie der Plan Patriota, dessen Hauptziel die militärische Niederlage von der Guerilla von FARC oder –wenn es nicht möglich wäre- die Unterdrückung von ihrer Wille zum Kämpfen, um die FARC in einem schwachen Zustand an den Verhandlungstisch zu bringen, ist. Selbstverständlich fühlen sie sich nicht unbesorgt mit dieser Alternative von der Macht, die von dem Volk als der jahrelange Widerstand gegen die staatliche Gewalt und die Unterdrückung erbaut ist.

Mit diesem Ziel für das Besiegen die Guerilla haben sie viele Bataillons und beweglichen Brigaden zu dem Süden mobilisiert und mit den großen und ausdauernden Operationen auf den anderen Gebieten von dem Land angefangen. Sie haben Kommandobrücken mit den nordamerikanischen Offizieren (Yankees) in Larandia, Tres Esquinas, Caqueta und auf den Grenzen von Amazonia. Sie haben Spionsatelliten und Apparaten installiert, die entwickelte militärische Technologie haben. Sie haben strategische Einkreisungen aufmarschieren lassen, die Gebiete von den Bauern abgesperrt, die Bevölkerung verdrängt, die Zivilisten getötet und verschwunden, die Parzellen angesteckt, die Viehe geraubt, Tag und Nacht bombardiert, die Dschungel und die Berge ausgedroschen, und sie konnten in fünf Jahren kein überzeugendes Ergebnis zeigen. Nur der vergebliche Verschleiß und der Verlust von der Wille der offiziellen Truppen, die in dem Dschungel gestorben oder verletzt  geworden sind, weil ein Irrer, der aus Bogota schreit und die anderen wegen der Abwesenheit der Ergebnisse oder des Sieges beschuldigt, so etwas möchte.

Von dem Schießpulver und dem Geprassel der Kämpfe erscheint eine neue und bei den feindlichen Manövern und bei der Auseinandersetzung mit den neuen Technologien der gegenaufständische Wirksamkeit verstärkte Art von der Guerillakraft, die die wahre (authentische) Macht des politischen und militärischen Feuers im Dienst der populären Ursache ist.  

            Aber parallel zur Entwicklung vom Plan Patriota in den unterschiedlichen Gebieten von den Operationen erhob die Regierung das Meinungsvergehen, die Unterdrückung des Gewissens auf den Thron, bis sie über 150 tausend Bürger einzusperren vermochte, beschuldigend sie dessen, mit der Guerilla zu sympathisieren. Um die Rückenlehne im politischen und sozialen Projekt der Rebellion umzustimmen, ist das allgemeine Recht auf die politische Wahl in Kolumbien verkürzt. Es hat ihnen nicht genügt, physisch die ganze Generation von Revolutionären zu beseitigen, die sich an die Vereinigung Patriota (Union Patriota) als gesetzliche Änderungsalternative angeschossen haben; jetzt wollen sie einen Gedanken -dieser der neuen Nachforschung- der Rechtsorientierten und des Faschismus auferlegen. Ein Gedanke, der den sozialen Protest mit der Erzählung kriminalisiert, die hinter jeder populären Mobilisierung gegen die Politik der Regierung die Guerilla steht. Ein autoritäres System, das er mit der Autonomie und der Unabhängigkeit anderer Äste der öffentlichen Macht kehren wollte, um ohne verfassungsmäßige jähe Schrecke das Imperium der Tyrannei zu begründen, die nur die Widersprüche duldet, die die Änderung vom Statu quo, der Strukturen der Unterdrückung nicht vorgeschlagen.

            4. Diese faschistischen Rechtsorientierten haben den Haushalt der Nation in Abhängigkeit vom Krieg aktiviert und das Ergebnis ist die soziale Katastrophe. Die Kinder, die vom Hunger sterben, das Wachstum der Armut und der sozialen Ausgrenzung, die Aufgabe der allen Projekte des Baus der populären Wohnung; die Mehrheit der Bevölkerung ohne Wasserdienste, Licht und Kanalisation. Die Gleichgültigkeit der Regierung gegenüber dem Schulmangel, Schulen und Lehrern, weil er die Privatisierung dieses Dienstes genauso wie des Dienstes der Gesundheit gewählt hat. Das Abschneiden der Übertragungen, das die Entwicklung der Regionen lähmt. Der Verkauf der rentablen Unternehmen des Staates, um mehr Mittel für den Krieg zu sammeln. Allmähliche Privatisierung der strategischen Unternehmen wie ECOPETROL. Die Zunahme der Arbeitslosenzahlen und Unterbeschäftigung im Stoß der Flexibilisierung der Arbeit, die die Rechte der Arbeiter zertritt und die Profite der Unternehmer abschießt. Der Hunger und hohe Kosten des Lebens sind, was die Politik des Staates gegen die populäre Masse erzeugt. Die Perspektiven von der Vertiefung der sozialen Krise durch die Genehmigung von TLC, die auf das Vaterland, die Souveränität und die Lebensqualität der Kolumbianer einen Anschlag verübt. 

            Die Treulosigkeit, womit der Staat wirkt, muss von der Mobilisierung des Volkes durch die Aktionen auf den  Straßen und die Blockade der Straßen geantwortet sein, die das Land für die Forderung der übertretenden Rechte lähmen, um im Kampf der Massen die Kraft von unten festzustellen und um die Konvergenz aller demokratischen Sektoren unter nur einer politischer und sozialer Fahne zu suchen, um eine neue Regierung zu formen, die für den Frieden, die soziale Gerechtigkeit und die Rettung der Würde und die Souveränität des Volkes von Kolumbien arbeitet.

            5. Für den Bau dieser Alternative setzen wir die Plattform Bolivariana in Betrachtung des Landes, seiner politischen und sozialen Organisationen, des ganzen Volkes, für das Neue Kolumbien, um die Diskussion und den Austausch über die Fahnen und das Programm der neuen Regierung zu öffnen, die wir patriotisch, demokratisch, bolivarianisch zu einer neuen, sozialen in der politischen Lösung kompromittierte Ordnung des schweren Konfliktes anregen, den das Land erlebt. 

            Eine neue Regierung, die das politische und soziale Projekt von Libertador materialisiert, den ein neues bolivarianisches Heer für die Verteidigung des Vaterlandes und die sozialen Garantien formt. Eine neue auf der Demokratie und der Souveränität des Volkes erbaute Ordnung, die zu den Ästen der öffentlichen Macht die moralischen und Wahl-Mächte hinzufügt, die den Einkammerkongress und die Aufhebung des Mandats gründet. Ein neues System der Regierung, die die Korruption und die Straflosigkeit mit der Strenge bestraft, die der neoliberalen Politik ein Ende setzt, die die Herstellung in seinen verschiedenen Modalitäten stimuliert, die die Kontrolle der strategischen Sektoren übernimmt, die unsere Souveränität auf den Naturressourcen beachten lässt und die wirksame Politik für die Bewahrung der Umwelt anwendet. Eine Regierung, die für die kostenlose Erziehung in allen Niveaus arbeitet, die die soziale Befreiung, die agrarische Gerechtigkeit instrumentiert, die die Verträge mit den multinationalen neu aushandelt, die für die Nation nachteilig sind, die die militärischen Pakten, Verträge und Übereinkünfte ohne Gültigkeit lässt, die die Souveränität des Vaterlandes beflecken, die die Staatsbürger nicht ausliefert, die er die Zahlung der Auslandsschuld in jenen fehlerhaften Darlehen des Vorsatzes in jedem seines Fasen einwendet. Eine Regierung, deren Devise in der internationalen Politik das Große Vaterland und der Sozialismus ist und, die den Aufgaben der Integration der Völker Unseres Amerikas den Vorzug gibt. Deshalb entscheidet sich die Grenzpolitik von FARC für die Brüderschaft und nicht für die Konfrontation mit den Heeren der benachbarten Länder. Unser Kampf ist der Widerstand und die Befreiung gegen das unterdrückende Regime von Kolumbien.

            Es ist die Zeit, zu analysieren und den Weg auszuwählen, der uns zum Frieden, zur Unabhängigkeit, zur sozialen Gerechtigkeit, zur Demokratie, und zur Einheit als Weg zum Überleben führt und die Politik erfolgreich der Imperiums gegenüberzustellen

            6. Der Frieden ist ein Prozess, ein gemeinsames Gut, das von allen nach der Vorbereitung des Bodens verlangt, damit er keimt. Er wird auf einmal nicht erreicht. Er braucht neue wirtschaftliche, politische und soziale Strukturen, die ihn stützen, Änderungen, die die Plattform  Bolivariana zu dem Neue Kolumbien anregen.

            Es wird kein Frieden der Grabstätten geben. Alle militärischen Pläne der Oligarchien und des Imperiums für die Vernichtung der Rebellion haben seit dem in Marquetalia ausgeführten Plan LASO (Latin American Security Operation) bis zu dem Plan Patriota versagt, weil der bewaffnete Aufstand wegen sozialen, wirtschaftlichen und politischen Ursachen weder mit den Bomben noch mit dem Blei oder noch mit den neulich geschaffenen Technologien geschlagen wird.

            Durch die Verrücktheit oder Wahldemagogie hat Uribe angezeigt, dass er bereit ist, eine Zone des Treffens offiziell zu machen, um den Frieden in drei Monaten zu unterzeichnen. 43 Konfrontationsjahre treffen sich nicht in so kurzer Zeit selbst über. Die politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle, Umwelt-Problematik und das Souveränität des Landes kann man nicht in 3 Monaten lösen, es sei denn, dass eine der Teile den Contendor geschlagen hat, und das ist nicht der Fall. Uribe ist kein richtiger Mensch für den Frieden in Kolumbien. Er ist von den Nordamerikanern nicht dafür programmiert. Ein Typ, der sogar das Vorhandensein des bewaffneten Konfliktes nicht erkennt, wird den Frieden auf keinen Fall erreichen. Nur eine neue patriotische und demokratische, souveräne Regierung wird den gehandelten Frieden erreichen können, nicht eine Marionettenregierung des Weißen Hauses. Eine mit der Notwendigkeit des Friedens harmonierte Regierung würde gebraucht werden, die bei dem Volk unterstützt ist und für das nationale Interesse die Entscheidung nimmt, die Truppen in seinen Kasernen zurückzuschicken, den Haushalt des Kriegs zugunsten von der sozialen Umkehrung drastisch zu reduzieren und den Ausgang der Truppen und der nordamerikanischen Berater, die sich in dem innerlichen Konflikt und Faktor-Feuerhaken des Krieges eingemischt haben, von dem Land zu fordern, um die Friedendialogen vorbeizulassen.

            7. Der Frieden verdient alle Anstrengungen und Aufopfern des Landes und fängt mit dem Konsens seiner basischen Kräfte, seiner politischen und sozialen Organisationen an, um für alle eine neue politische Machtalternative zu schaffen, die sich in souveräne und würdige, stolze Regierung gegen Washington verwandelt, die auf der größten Summe von möglichem Glück für das Volk gemäß dem Befehl von Libertador besteht. 

            Es ist notwendig, so schnell wie möglich den Austausch und das Wiedersehen aller Schauspieler der sozialen Umbildung und des Friedens über diese Perspektive, einschließlich die Guerilla anzufangen. Diejenigen, die seit der Dienstbarkeit der Errichtung den Ausschluss der Rebellion mit auserlesenen Argumenten öffentlich ausrufen, machen es, um in der Gestaltung der schwächlichen Alternative zu verleiten, die leichte Beute der einflussreichen gewohnten Ausbeuter ist. 

            Wir schlagen vor, so bald wie möglich mit den ersten verstohlenen Kontakten zu starten, ohne der Regierung Wichtigkeit zu geben, um eine Richtung zu vereinbaren und um gemeinsam manche programmatische Pläne für die Befreiung von Kolumbien zu skizzieren. 

            Wir laden die Revolutionäre, die demokratischen Sektoren der Parteien, die fortgeschrittenen Leute des Klerus, die patriotischen und bolivarianischen Militärs, die Bauer-und Arbeiterklasse, die Studenten, die Gemeinde, die Einheimischen, die Schwarzen, die Erzieher, die Frauen …und alle populären Führungen zu diesem Dialog ein, um das Sehnen zu verbinden und zusammen den Weg zu dem neuen Kolumbien zu unternehmen.

            8. Das Ziel ist die Schaffung der Alternative für die Änderung, erschienen von einem Großen Nationalen Abkommen für den Frieden, die Gerechtigkeit, die Souveränität und die Würde der Nation, die sich eine neue Regierung vornimmt, um Kolumbien von dem Abgrund zu retten, um die von der Regierung, die von Washington gesegneten narco-paramilitärischen Faschisten zusammenarbeitet, befleckten Würde wiederzuerlangen, und eine neue Überführung der Schicksale des Vaterlandes verwirklicht, die die repressive und plündere Demokratische Sicherheit des Imperiums und der neoliberalen Politik verbannt, die Souveränität des Volkes rettet, den Staat mit dem Ziel von der Schaffung einer glücklichen Gesellschaft umstrukturiert, ein bolivarianisches und mit der Liebe zu dem Volk geführtes Heer, die soziale Gerechtigkeit und die Verteidigung des Vaterlandes gestaltet. Schließlich, eine Regierung, die einen Nationale Konstituierende Verwaltungsrat einberuft, um uns eine neue Verfassung zu geben, die die Änderungen zugunsten von dem Volk, dem Frieden, dem Zusammenleben, der authentischen Demokratie, der Souveränität und der solidarischen Integration der Völker als hervorgegangene Gesetze  aus diesem großen Sozialpakt gegenzeichnet. 

            Uns bleibt keine andere Alternative, außer dem gemeinsamen Weg  zu suchen, um von der dunklen Nacht ausgerichtet auf den Schimmer der Gerechtigkeit und den neuen Tagesanbruch des Großen Kolumbien auszugehen.

Für das Neue Kolumbien
Das nationale Abkommen für den Frieden

Das Sekretariat von dem Zentralkomitee von FARC
Die Berge von Kolumbien, September, 2007